Oberschule Badenhausen

Berufsbilder praktisch erfahren

Kartonagen

140 Schüler konnten in der OBS Badenhausen Berufsbilder praktisch erfahren. Eingeladen hatte die Stiftung Niedersachsen Metall.

Schüler haben oftmals kaum Gelegenheit, praktische, technisch orientierte Arbeiten auszuführen, um ihre beruflichen Talente herauszufinden. Unter dem Motto „Berufe live“ hatte am vergangenen Dienstag und Mittwoch die Stiftung Niedersachsen Metall rund 140 Schüler aus dem Kreis Osterode in die Oberschule (OBS) Badenhausen eingeladen, in Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter Reiner Müller. Das Hauptaugenmerk lag dabei vorrangig auf den Berufsbildern, deshalb war für die Schüler auch nicht gleich auf dem ersten Blick die vorstellende Firma zu entdecken. Mit dabei waren Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, aber auch weitere regionale Ausbildungsbetriebe, die ihre Ausbildungsberufe vorstellten und vor Ort mit Ausbildern und Auszubildenden Rede und Antwort standen.

An den beiden Tagen durchliefen die Schüler der neunten Klassen der OBS Herzberg, OBS Badenhausen, der Wartbergschule Osterode, des Pädagogiums Bad Sachsa, der Rhumetalschule Katlenburg-Lindau sowie der Realschule Osterode nach Geschlechtern getrennt und in drei Takte aufgeteilt am Vormittag für je 90 Minuten die verschiedenen Stände. „Wir haben die Erkundungsrundgänge nach Geschlechtern getrennt, weil Mädchen und Jungs unterschiedlich an solche Aufgaben herangehen“, berichtete die Bildungsreferentin der Stiftung Bettina Blecher. Zur Orientierung bekamen die Schüler Laufzettel, auf denen sie ihre Eindrücke niederschreiben konnten. An allen Ständen galt es, selbst tätig zu werden, ob beim Kartonagen zusammenbasteln, Ertasten von Gegenständen oder bei der Ersten-Hilfe. Die 15-jährige Anna-Lena von der OBS Herzberg probierte an dem Stand der Helios Kliniken Herzberg Osterode einen Fettanzug (Fatsuit) aus, mit dem sie dann auf einen Schlag 35 Kilo Gewicht mehr bewegen musste. Der Pflegepädagoge Michael Störmer erklärte dazu, dass man dies auch in der Ausbildung anwende, damit die Auszubildenden das Krankheitsbild Adipositas (Fettleibigkeit) als Selbsterfahrung nachempfinden können. „Es war ein komisches Gefühl und ich habe mich in dem Anzug schon sehr unwohl gefühlt“, berichtet Anna-Lena „man kann sich kaum noch bewegen und braucht viel Kraft“. Insgesamt kam die Aktion der Stiftung Niedersachsen metall sehr gut bei den Schülern an. Die 15-jährige Jasmin der Rhumetalschule interessierte sich besonders für die Gesundheitsberufe. „Mir hat es sehr gut gefallen, weil man verschiedene Berufsbilder entdecken konnte. Und die Zeit hat auch ausgereicht“, so die Schülerin.

Für das leibliche Wohl war die Schülerfirma die Buddy´s der OBS zuständig, die die Gäste mit Kaffee, Getränken und heißen Würstchen versorgte.

(Herma Niemann, Harz Kurier vom 03.09.16 und Seesener Beobachter vom 01.09.16)

Dinge

ersteHilfe

Fatsuit2

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Am Johannisborn 16
37539 Bad Grund (Harz)

Tel. 05522 / 312520
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