Oberschule Badenhausen

Regionales Lernen - HGV Badenhausen

Kooperation mit dem Heimat- und Geschichtsverein Badenhausen

Zweiter Weltkrieg: OBS-Schüler begeben sich auf Spurensuche

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In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Badenhausen die Schicksale der Gefallenen recherchiert

Die Wahlpflichtkurse Geschichte der Jahrgänge 7 und 8 unter der Leitung ihres Lehrers Thomas Koch begaben sich in diesem Schuljahr auf Spurensuche in ihrem Schulort. Mithilfe von Unterrichtsmaterial des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge beschäftigten sich die Schüler/innen mit dem Thema Krieg. Neben Definitionsansätzen, Kriegstypen und Ursachen von Kriegen standen vor allem die Kriegsgräuel und das Leiden der Zivilbevölkerung im Vordergrund. Um sich diese Leiden immer wieder bewusst zu machen und Krieg in Deutschland und in Europa und nach Möglichkeit auch weltweit zukünftig zu verhindern, beschäftigten sich die Schüler/innen mit der Entstehung und der Bedeutung des Volkstrauertages sowie der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der vom Volksbund 1920 eingeführte Volkstrauertag steht bis heute für das Gedenken an die Opfer von Krieg, aber auch für Versöhnung und Verständigung.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde bereits 1919 gegründet und kümmert sich um die Pflege von bis heute fast 900 Kriegsgräberstätten. Darüber hinaus fördert der Volksbund in seinen Workcamps und Jugendbegegnungsstätten den Austausch, Frieden und Verständigung.

Vor diesem Hintergrund machten sich die Schüler auf zu einer Spurensuche nach den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus Badenhausen. Grundlage hierfür war die Liste der Gefallenen und Vermissten, die am Ehrenmal bei der St. Martin-Kirche in Badenhausen angebracht ist. Mithilfe der „Gräbersuche online“ des Volksbundes wurden die Grabstätten der Gefallenen gesucht. Für diese Recherchearbeit erhielten die Schüler die Unterstützung des Heimat- und Geschichtsvereins Badenhausen. Zunächst erläuterte der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsverein, Thomas Burgardt, Grundzüge zum Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Dabei ging er vor allem auf die Leiden der Zivilbevölkerung ein. Diverse Museumsgegenstände wie Stahlhelme, Wehrpässe und Essensmarken illustrierten den Vortrag und gaben einen umfassenden Einblick.

In einer zweiten Phase unterstützte der HGV die Recherche, da nicht alle Gefallenen und Vermissten bei der Gräbersuche des Volksbundes gefunden werden konnten und weitere Informationen recherchiert werden mussten.

Die Grabstätten werden von den Schüler/innen in eine große Europa-Karte eingetragen, die später im Heimatmuseum in Badenhausen ausgestellt werden soll. Damit können auch Angehörige erfahren, wo sich die letzte Ruhestätte ihres Vaters, Großvaters oder Ur-Großvaters befindet.

(Herma Niemann im Seesener Beobachter vom 22.04.17 und im Harz Kurier vom 18.04.17)

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Unsere Kooperation mit dem Heimat- und Geschichtsverein Badenhausen

Über Jahre kooperieren der Heimat- und Geschichtsverein Badenhausen und die Oberschule Badenhausen miteinander. Regelmäßig werden hierfür Wahlpflichtkurse zur Regionalgeschichte angeboten.

Im kommenden Schuljahr wird der Wahlpflichtkurs "Regionalgeschichte" die Homepage des Heimat- und Geschichtsvereins Badenhausen erstellen und gestalten.

In der Vergangenheit gab es diverse Projekte:

Die Zusammenarbeit zwischen der Oberschule Badenhausen und dem Heimat- und Geschichtsverein Badenhausen ist auch Bestandteil des Schulmagazins 5 bis 10. Unter der Überschrift „Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern“ (S.51-54) wird die Planung und die Erstellung eines Ausstellungsraumes zur Badenhäuser Kirchengeschichte in der St.Martin-Kirche in Badenhausen geschildert. Ein Wahlpflichtkurs des 8. Jahrgangs hat sich ein Schuljahr lang mit diesem Projekt beschäftigt.

Zunächst erarbeiteten sich die Schüler/innen wesentliche Aspekte der Geschichte ihres Schulortes. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Geschichte der St. Martin Kirche gelegt. In diesem Zusammenhang erhielten die Schüler/innen vom ersten Vorsitzenden des HGV eine Einführung in die Kirchengeschichte.

In einem weiteren Schritt erkundeten die Schüler/innen das Heimatmuseum. Ausstellungsstücke und Funktionsweise eines Museums wurden ihnen erläutert. In der Folge bekamen die Schüler/innen vom ersten Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins eine Einführung in das Archivwesen, speziell das Archivierungssystem des Heimatmuseums wurde ihnen erklärt. Anschließend setzten die Schüler/innen ihr theoretisches Wissen praktisch um und archivierten unterschiedliche Gegenstände.

In den folgenden Wochen wurden die Ausstellungsstücke aus der Kirche gesichtet, gereinigt und für die Ausstellung vorbereitet. Gleichzeitig wurde die Ausstellungsfläche entsprechend vorbereitet. Da der Raum als Abstellraum genutzt wurde, mussten zunächst diverse Gegenstände entfernt und der Raum aufgeräumt werden. Dann wurde die Fläche gesäubert und erhielt einen neuen Anstrich. Anschließend wurden die Ausstellungsgegenstände angebracht bzw. ausgestellt. In der Schule wurden schließlich Erläuterungstexte geschrieben und in der Ausstellung entsprechend angebracht sowie das Projekt anhand eines Projektberichtes ausgewertet. Im Rahmen eines Gottesdienstes am 27.09.15 wurde die Ausstellung feierlich eröffnet.

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OBS Badenhausen
Am Johannisborn 16
37539 Bad Grund (Harz)

Tel. 05522 / 312520
Fax 05522 / 3125229

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